Komplettentwicklung elektronischer Geräte: Schaltung, Layout, Firmware, FPGA-Design, Simulation und Verifikation. Spezifikation, Code, Test, Übergabe — alles aus einer Hand.
Embedded-Geräte entstehen selten in einer Disziplin allein. Eine neue Idee braucht eine Schaltung, die Schaltung braucht ein Layout, das Layout braucht Firmware oder ein FPGA-Design, und am Ende braucht alles Verifikation und Dokumentation. Wer dieses Zusammenspiel auf mehrere Lieferanten aufteilt, erkauft sich Schnittstellen — und Schnittstellen sind die häufigste Fehlerquelle.
Eigenständige Komplettentwicklung bedeutet: ein Ansprechpartner, eine durchgängige Verantwortung, ein konsistenter Stand der Dokumentation. Sie sparen sich Koordination, ich kann Entscheidungen treffen, ohne durch eine Lieferanten-Kette nachfragen zu müssen.
Auch wenn jedes Projekt anders ist, folgt der Ablauf einem wiedererkennbaren Muster:
Bei Bedarf übernehme ich auch die Koordination mit einem Hardware-Serienfertiger, der Ihnen die gewünschte Qualität liefert — wie im Audi-Projekt (siehe Referenzen), bei dem aus dem freiverdrahteten Prototyp eine maschinell gefertigte Industrie-Platine wurde.
Die folgenden drei Disziplinen werden im Komplettprojekt zusammengeführt:
Konzeption und Realisierung der elektronischen Hardware — vom Schaltplan über das Leiterplattenlayout bis zur Koordination der Serienfertigung. Schwerpunkte sind Mikrocontroller-basierte Systeme, FPGA-Boards und gemischte analoge/digitale Schaltungen.
Implementierung der eingebetteten Software auf der entwickelten Hardware — von hardware-naher Bare-Metal-Programmierung bis zu Echtzeit-Betriebssystemen mit Multi-Core-Architektur. Sprachen, Plattformen und Protokolle werden nach den Anforderungen des Projekts ausgewählt, nicht nach Vorliebe.
Systematische Absicherung der entwickelten Lösung — auf Schaltungs-Ebene, auf FPGA-Ebene und auf System-Ebene. Verifikation ist nicht nachgelagerte Tätigkeit, sondern integraler Bestandteil der Entwicklung.
Wenn ein Auftraggeber heute „einen Embedded-Entwickler“ sucht, meint er meist jemanden, der einen Teil-Auftrag ausführt: ein Modul in C, eine FPGA-Komponente, ein Treiber. Dafür gibt es viele Anbieter.
Komplettentwicklung ist anders. Sie verlangt jemanden, der entscheiden kann — über Architektur, über Bauteilauswahl, über Schnittstellen, über Kompromisse zwischen Kosten und Funktionalität. Diese Entscheidungs-Kompetenz ist nicht in jedem Lebenslauf vorhanden, und sie lässt sich nicht durch zusätzliche Spezialisten ersetzen.
Ich übernehme Komplettentwicklung dort, wo der Auftraggeber selbst keine vollständige Embedded-Entwicklungsabteilung unterhalten will — und wo gleichzeitig der entstehende Aufwand und die Verantwortung wirtschaftlich tragbar bei einer Person liegen können.
Komplettprojekte werden in der Regel als Werkvertrag mit fester Lieferzusage abgewickelt. Der Aufwand wird vor Projektbeginn geschätzt, der Preis ist garantiert. Bei explorativen Vorhaben mit unklarem Endpunkt ist alternativ ein Stundenkontingent möglich. Details auf der Seite Beauftragung.